Mensch – Maschine – Ethik

Das Projekt widmet sich dem Verhältnis von Mensch, Maschine und Ethik in theoretischer und praktischer Perspektive. Neben einer theoretischen Betrachtung der Kernbegriffe und damit verbundenen Konzepte wurde ein Kurs für Kinder im Alter von 9-12 Jahren – bestehend aus 6 Projekteinheiten – konzipiert. Dieser wurde im Rahmen eines Pilotvorhabens in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern der 4. Jahrgangsstufe der Evangelischen Grundschule in Magdeburg durchgeführt.

Digitalität

Was heißt eigentlich Leben im digitalen Zeitalter? Wie lässt sich Digitalität im Hinblick auf Kultur begreifen und was können wir wie lernen?

Theorie und Praxis

Für eine praktische Umsetzung sind die theoretischen Grundlagen nicht unwichtig, dementsprechend hat sich die Projektgruppe in unterschiedlichen Perspektiven dem Verhältnis von Mensch, Maschnie und Ethik gewidmet.

Spielend Lernen

Der Unterrichtsentwurf sieht eine kreativ-spielerische Auseinandersetzung mit Robotik, Automatisierung und Algorithmen vor, um dadurch auf die Fragen der Ethik im Horizont des digitalen abzuzielen.

Die Motivation

Die Motivation ergibt sich aus der Notwendigkeit zur Vermittlung der komplexen Zusammenhänge digitaler Technologien.

Einerseits richtet sich das Projekt an Schüler*innen der vierten Klasse und bietet eine altersgerechte Aufbereitung der anspruchsvollen Themen. Für sie steht das Erwecken der Neugier im Fokus. Andererseits richtet sich das Projekt an die Lehrkräfte, die sich anhand der Rahmenkonzeption belesen können und ihren Unterricht mit dem angebotenen Material nachhaltig gestalten können.

Der Kurs

Die praktische Umsetzung der Projektschwerpunkte Mensch, Maschine und Ethik, angepasst an die Zielgruppe der vierten Jahrgangsstufe, ist der Kern des Projektvorhabens. Neben der Konzeption, Durchführung und Reflexion der Kurseinheiten, dienen verschiedene Materialien als Grundlage für weitere Auseinandersetzungen und Handreichungen für interessierte Lehrende.

Die 6 Projekteinheiten sind in Grob- und Feinziele untergliedert, theoretisch reflektiert und ins Verhältnis zur kooperativen Inhaltsanalyse und in besonderer Abstimmung auf die Zielgruppe aufgebaut.

Was sind Algorithmen?

Was sind überhaupt Algorithmen und wie wirken sie? Wer programmiert was und wie funktionieren automatisierte Abläufe in der Welt?

Wie kann man das Digitale begreifbar machen?

Das Digitale entzieht sich unserer Sichtbarkeit, gleichzeitig ist es omnipräsent. Mit kreativen Ansätzen, wie Ozobots oder Maker-Toys kann das Digitale begreifbar gemacht werden.

Gibt es eine Ethik des Digitalen?

Welche Konsequenzen ergeben sich aus den tiefen Verflechtungen, die wir Menschen mit digitalen Technologien mehr und mehr auch unbewusst eingehen? Wie lässt sich eine Ethik des Digitalen beschreiben?

Was ist der Mensch?

Das Verähltnis von Mensch und Maschine wirft nicht zuletzt auch Fragen danach auf, wie wir uns als Menschen selbst beschreiben und verstehen. Welche Grenzen und Möglichkeiten ergeben sich aus der Digitalität?

Das Rahmenkonzept

Neben der Fokussierung auf das Schulkonzept erstreckt sich das Projekt auf die Rolle von Maschinen im postdigitalen Zeitalter und umfasst damit auch Künstliche Intelligenz und der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen für das Soziale. Dementsprechend findet eine umfangreiche inhaltliche Analyse von Begriffen und Konzepten rund um das Verhältnis Mensch, Maschine und Ethik statt.

Das Rahmenkonzept verbindet somit auch grundlegend Fragen der Bildung im Horizont digitaler Technologien und versammelt gleichzeitig verschiedene andere Initiativen, die sich in diesem Schnittfeld befinden.

Mensch-Maschine

Das Verhältnis von Mensch und Maschine wird vor dem Hintergrund von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung diskutiert und kritisch zu Fragen der Bildung gesetzt.

Ethik des Digitalen

Über den spielerischen Zugang soll es auch fachübergreifend ermöglicht werden, sich den Fragen der Ethik zuzuwenden und damit eine grundlegende Orientierung für das Leben in einer digitalen Welt zu schaffen.